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The Rolling Ghosts

The Rolling Ghosts

The Rolling Ghosts (geschrieben nach den Ausführungen von Jürgen Giesen)Etwa ein 1/2 Jahr nachdem sich die Rolling Beats aufgelöst hatten, schloß sich Jürgen Giesen der Dinslakener Beatband "The Rolling Ghosts" an. Die probten in jener Zeit im ND-Heim an der Beethovenstraße in Dinslaken und traten dort auch gelegentlich auf. Neben Jürgen, der dort damals die Lead Gitarre übernahm, waren noch Franz Josef Schlitt (Johnny), Gitarre und Gesang, sein Bruder Klaus Schlitt (Buddy) am Bass und Mecky Rösen am Schlagzeug dabei.Neben vielen Auftritten im gesamten Ruhrgebiet gab es sicherlich einen Höhepunkt: Das Beat-Festival mit 15 Bands in der Stadthalle Wuppertal, veranstaltet durch ECHOLETTE Deutschland. Gaststar war an diesem Abend: Tony Sheridan and the Beat Brothers. Dem unbefangenen Leser mag das zunächst nicht auffallen, aber die Beat Brothers, das waren John Lennon, Paul Mc Cartney, Georg Harrison und Pete Best. Die sorgten damals schon in England als "Beatles" für Furore, waren extra incognito von der Insel angereist und traten an diesem Abend zu Ehren ihres "alten Lehrmeisters" Tony Sheridan noch einmal mit ihm zusammen unter ihrem alten Namen "Beat Brothers" auf. Jürgen Giesen: "Wir haben die Jungs Backstage getroffen, ohne zu ahnen, was sich daraus noch entwickeln würde. "Übrigens: Die Ghosts belegten bei diesem Festival den zweiten Platz.Wie so oft sollten sich schon bald berufliche Belange in den Vordergrund drängen und nach Abschluss seiner Berufsausbildung und dem Umzug von Jürgen Giesen an den Standort seines neuen Arbeitgebers übernahm Rainer Schwitalla die Gruppe und nannte sie dann "The 2nd Ghosts"

„Rolling Ghosts" springen für die „Lords" bei Hackfort ein.(geschrieben nach den Ausführungen von Jürgen Giesen und "Johnny" Schlitt)In den Sechzigern gab es die Stadthalle von Dinslaken noch nicht und so war die deutsche Top - Beatband „The Lords" damals in der Stadtschänke Hackfort (auf Grund ihrer Alstadtlage auch Altstadthalle genannt) angekündigt. Dementsprechend war der Platz in den Räumlichkeiten etwas begrenzt oder anders ausgedrückt: - Die Hütte war rappelvoll. Nur die Lords, die waren nicht da, die waren nämlich auf ihrem Weg vom Hamburger Star Club mit einer Autopanne auf der Autobahn liegengeblieben. An diesem Abend natürlich auch dort zugegen, die „Jungs" von den Rolling Ghosts, der lokalen Top-Beatband Dinslakens. Bevor man nun lange Gesichter zog erkannte die Band ihre Chance, machte sich auf den Weg zum nahegelegenen ND-Heim (Proberaum) und schaffte die eigene Verstärkeranlage samt Instrumente heran und dann wurde losgerockt.Vor einem „vollen Haus" rockt es sich natürlich noch mal so gut und der Funke sprang auch über aufs Publikum, so das die Rolling Ghosts" an diesem Abend ein begeisterndes Konzert hinlegten. Irgendwann kamen die „Lords" dann doch noch, da war der Saal aber schon gerockt und die Lords waren nur noch ein „nettes Beiwerk". Für die „Ghosts" blieb es eine unvergessene Einnerung an einen berauschenden Abend.

Rocking Hackfort -The Rolling Ghosts

"Johnny" "Jürgen" " Mecky" "Buddy"

The Rolling Ghosts

Info: 1966 erielten die Rolling Ghost in Person von Rainer Schwitalla und seiner Schwester Elke Verstärkung. Als dann Bandleader "Mecky" Rösen zur Bundeswehr einberufen wurde und Gitarrist Jürgen Giesen aus beruflichen Gründen die Band verließ, übernahm Reiner Schwitalla die musikalische Leitung der Band. Zunächst spielte man unter gleichem Namen weiter, später änderte man dann den Bandnamen zu "The 2nd Ghosts".

Info:In dem Artikel "Eine Beat -Band unterm Dach" (s.r.) findet auch Charly Schürrmann Erwähnung. Zu seiner Person noch ein Zitat von Jürgen Giesen aus dem Gästebuch: "Ohne seinen uner-schütterlichen Glauben an die Bands, seine Unterstützung bei der Finanzierung der ersten Echolette-Anlage und sein Ein-satz als Manager, Fahrer (damals waren ja alle noch unter 18 Jahre) und als Fan - Unterstützer (wenn Eltern es mal wieder verboten hatten, dass ihre Kids zu den "wilden Beat-Partys gingen), wäre vieles nicht möglich gewesen.



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